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Liebe Wildpflanzenfreunde,

jetzt sind wir im Hochsommer! Keine Jacken, barfuß in den Schuhen und jeden Tag frische Beeren! Davon träumt man doch den ganzen Winter lang!

Jeden Tag hole ich gerade schöne schwarze Brombeeren, die kostenlos und appetitlich am Wegesrand auf die Vögel und ein paar wenige „Kenner“ warten.

Heiß über einem Vanilleeis, als Rohkost oder Smoothie, sie sind in jedem Fall gesund!

Brombeeren sind regelrechte Nährstoffbomben und wirken sich gesundheitsfördernd auf den Körper aus. Das Immunsystem wird durch viel Vitamin C gestärkt, die Verdauung reguliert sich, und dank Ihrer Antioxidantien (Anthocyane) wirken sie zellschützend und entzündungshemmend. Kalium, Calcium und Magnesium, reichlich sind diese Mineralstoffe in den Beeren und erhalten unsere Knochen, Gelenke, Muskeln und den Darm gesund!

Für Marmelade pürriere ich die Beeren lieber, weil ich die Kerne darin nicht so sehr mag.

Eine Hand voll am Tag reicht. Die Beeren, welche in Bodennähe wachsen dürfen die Mäuse fressen und die Beeren die ganz oben wachsen, bekommen die Vögel! So hat jeder etwas davon, der um die hohe Qualität dieser ursprünglichen und gesunden Nahrung weiß!

Genießt den Sommer und lasst Eure Körperakkus schön aufladen von der Sonne, der frischen sonnengetränkten Nahrung und den vielen Sonnenstunden!

Ein Tipp von mir, um gut über den Winter zu kommen

 

Im Winter kommt das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt, bei manchen auch aus dem Bio Laden. Letztes Jahr haben wir unseren Sohn in Andalusien besucht und waren darüber schockiert, woher unser Bio und sogar auch Demeter Obst–und Gemüse kommt. Aus den Gewächshäusern im Süden Spaniens, hauptsächlich unter Plastikfolien angebaut. Dort wachsen die Tomaten, Paprika; Gurken und all das, was wir im Winter an „Grünzeug“ essen. Ich glaube ihr könnt Euch schon denken, dass die Arbeiter viel schuften müssen für Ihren kleinen Lohn. In Gewächshäusern bekommen die Pflanzen einen Bruchteil des Lichtes ab, welches für die Herstellung vieler Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe notwendig ist.  Der Gesundheitswert dieser Pflanzen ist also nicht vergleichbar mit Freilandnahrung.

 

Ich möchte Euch eine heimische Alternative aufzeigen, die jeder vor seiner Haustüre findet: Wasser aus grünen Pflanzen!

„Was ist denn im Winter noch grün?“ Ich sage Einiges!

Gras, Brombeerblätter, Nelkenwurz, Pimpernelle, Vogelmiere, Tannennadeln nur um einige Pflanzen zu nennen.

„Kann man das Zeug essen“?

Ja, denn es enthält Licht, denn auch im Winter gibt es noch genügend Licht!

„Wie soll ich denn Gras essen?“, fragt man sich?

Eigentlich ist es ganz einfach zu handhaben: „Sammle die grüne Nahrung, gebe sie in einen Behälter mit gutem Wasser und pürriere das Ganze.“ Dafür braucht man relativ wenig Pflanzenmaterial.

Durch den Pürriervorgang gehen die Zellen der Pflanzen auf und das grüne Chlorophyll tritt aus. Anschließend gießt man das Wasser durch ein Sieb, damit es trinkbar wird. Man sollte keine zwei Stunden vergehen lassen um diesen „Superdrink“ zu verkosten, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. 

Den „Energiebooster“ merkt man schon nach kurzer Zeit.

Ich zitiere meine Liebelingskräuterfrau Doris Grappendorf:

 

„Was daraus entsteht ist wildes lebendiges Naturwasser für Körper, Geist und Seele. Das grüne Chlorophyll von frischen Pflanzen ist für unsere Gesundheit und unsere Lebenserwartung von entscheidender Bedeutung. Nicht zufällig wird es auch als „grünes Blut“ bezeichnet. Genauso wie Blut ist Chlorophyll für uns überlebenswichtig. Es wird für unzählige Stoffwechselprozesse benötigt und wirkt sich entscheidend auf die Sauerstoffversorgung der Zellen aus und kann Sonnenlichtenergie transformieren, so dass unser Körper sie nutzen kann. Die wenigsten Menschen wissen dies jedoch und bauen zu wenig grüne Pflanzen in ihre tägliche Ernährung ein. Insbesondere in roher Form sind sie für den Körper besonders gut verwertbar. Mit „Grüne Wasser“ wird ein Weg aufgezeigt, wie wir uns täglich ausreichend mit diesem lebendigen Vitalstoff versorgen können.“

 

Aus : Grüne Wasser von Doris Grappendorf, Eschehaus-Verlag

 

Diese grüne Wasser schmecken sehr stark nach der Pflanze die pürriert wurde, weshalb es bei einem Widerwillen Sinn macht, eine Zitrone mitzupürrieren.

 

Mit täglich einem oder auch mehreren Gläsern „grünem Wasser“, wird man mit Sicherheit besser über den Winter kommen!

Falls Sie Interesse an einer Kräuterführung haben, können Sie mich gerne über das Kontaktformular, welches man bei Kontakt findet, anschreiben.

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